Wieviel brauche ich?

Einführung und Übersicht

SearchEngineOptimizing - SuchMaschinenOptimierung (Okt 2014)

Wieviel SEO brauche ich?

 

Eine Frage die sich leicht beantworten läßt. Wenn eine Webseite nur von einem definierten Benutzerkreis besucht werden soll, der explizit kontrolliert und aus festgelegten Quellen (Kunden, Mitarbeiter, Vereinsmitglieder, Familie/Freunde oder ähnliches) generiert wird, dann kann man darauf verzichten.

Wenn man Pech hat wird man trotzdem irgendwann von irgendjemand anderem gefunden.

 

In der Regel will man aber gefunden werden. Ein Katzenzüchter sucht Käufer, ein Verein neue Mitglieder und Besucher für Veranstaltungen, Firmen suchen Kunden oder man möchte privat Hobbys oder ähnliches online verfügbar machen. Der Verweis auf die Website reicht.

Also braucht man Besucher. Soweit diese nicht aus obengenannten Kreisen generiert werden, gibt es zwei große Quellen. Suchmaschinen und der sogenannte Social-Media Bereich (Facebook, Twitter, Blogwelt etc.).

 

Im Bereich Suchmaschinen gibt es in der öffentlichen Wahrnehmung drei große Suchmaschinen: Google, Yahoo und Bing. Mit einem Marktanteil von ca. 93% in Deutschland ist Google der Platzhirsch. Durch diese Dominanz werden also auch über 90% der User erreicht. Demzufolge orientiert sich der SEO-Markt weitestgehend an Google. Was bedeutet das eine gute Platzierung in den Google-Ergebnislisten das A und O darstellt. Die Top-Ten bzw. die ersten beiden Seiten sind das erklärte Ziel. Beobachtet man sich selbst, stellt man fest, das man tatsächlich selten über diese Seiten hinausgeht, wenn man, zumindest anscheinend, das findet was man sucht.

 

Da es in praktisch jedem Bereich geschäftliche Interessen gibt, tritt jeder Neueinsteiger gegen diese commerziellen Konkurrenten an, die mit SEO/SEM-Profis und einem Budget ausgerüstet sich um die ersten Plätze rangeln.

 

Es gibt in den Ergebnislisten mittlerweile eine Zweiteilung. Oben und unten, sowie rechts findet man bezahlte Werbeanzeigen. Das heißt, immer wenn ihr eine Anzeige anklickt, bezahlt der Auftraggeber an Google. Das läuft unter Google-Adwords. Zu erkennen an einem farblich leicht abgesetzten Hintergrund.

Dazwischen befindet sich der zweite, nicht bezahlte Teil der Ergebnislisten (also die eigentliche Ergebnisliste). Diese bezeichnet man als "organische Suchergebnisse". Und um diese Plätze müßt ihr euch streiten. Denn diese organische Liste wird nach meinen Beobachtungen im Verhältnis zur Werbung immer kleiner und demzufolge wird das Thema SEO auch für jeden wichtiger.

Das sind die sogenannten Top-Ten. Beobachtet euch selbst, weiter als bis auf Seite zwei der Suchergebnisse kommt man selten. Es sei denn man macht das bewußt, was sich je nach Thema oftmals durchaus lohnt.

 

Und demzufolge ist eine maximal mögliche SuchmaschinenOptimierung zwingend erforderlich. Auch ohne finanziellen Einsatz ist hier viel möglich. Jedoch ist SEO ein arbeits- und vor allem zeitintensiver Prozess.