WordPress installieren 2026: Der ultimative 5-Schritte-Guide für Anfänger
Du hast dich für WordPress entschieden? Herzlichen Glückwunsch! Damit hast du das Fundament für maximale Freiheit, perfektes SEO und spätere Werbeeinnahmen gelegt.
Die gute Nachricht vorweg: Du musst heute kein Technik-Genie mehr sein, um WordPress an den Start zu bringen. Vorbei sind die Zeiten von komplizierten FTP-Übertragungen und kryptischen Datenbank-Rechnereien. Im Jahr 2026 steht deine Seite in weniger als 10 Minuten. Hier ist deine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Schritt 1: Der richtige Hosting-Tarif (Das digitale Grundstück)
Bevor du WordPress installieren kannst, brauchst du ein Webhosting und eine Domain (deine Wunschadresse im Netz).
Achte bei der Auswahl deines Providers darauf, dass er ein sogenanntes „1-Klick-Installationspaket“ für WordPress anbietet. Das gehört heute bei fast allen seriösen Anbietern (wie auch One.com, Ionos oder Host Europe) zum absoluten Standard. Sobald dein Tarif aktiv ist, loggst du dich in das Kundenmenü deines Hosters ein.
Schritt 2: Die 1-Klick-Installation starten
In deinem Hoster-Dashboard findest du einen Bereich, der meist „Website-Builder“, „Software“ oder direkt „WordPress“ heißt.
- Klicke auf „WordPress installieren“ oder „Neue Website anlegen“.
- Wähle die Domain aus, unter der deine Website später erreichbar sein soll.
- Wichtig für den Start: Achte darauf, dass das Häkchen für ein kostenloses SSL-Zertifikat (Let’s Encrypt) gesetzt ist. Deine Seite muss von Sekunde eins an über
https://verschlüsselt sein, sonst strafen Google und moderne Browser dich sofort ab.
Schritt 3: Die Admin-Zugangsdaten festlegen
Jetzt fragt dich das System nach den wichtigsten Daten für deine neue Website. Nimm dir hier eine Minute Zeit, denn das ist entscheidend für die Sicherheit deiner Seite:
- Website-Titel: Den kannst du später jederzeit ändern (z.B. „Mein Handwerksbetrieb“).
- Admin-Benutzername: Nutze niemals das Wort „admin“ oder „administrator“! Das ist das erste, was Hacker ausprobieren. Nimm stattdessen deinen Namen oder eine kreative Kombination.
- Passwort: Nutze ein langes, sicheres Passwort mit Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.
- E-Mail-Adresse: Gib deine echte E-Mail-Adresse an. Hierüber setzt du später dein Passwort zurück, falls du es mal vergisst.
Klicke anschließend auf „Installieren“. Der Server arbeitet nun im Hintergrund und erstellt vollautomatisch deine Datenbank und alle nötigen Ordner. Nach 1–2 Minuten ist der Zauber vorbei.
Schritt 4: Der erste Login im WordPress-Dashboard
Deine Website ist jetzt offiziell live! Um sie zu bearbeiten und deine eigenen Inhalte einzupflegen, musst du in den „Maschinenraum“ (das Backend) von WordPress.
Dazu gibst du in die Adresszeile deines Browsers einfach deine Domain ein, gefolgt von /wp-admin.
➔ Beispiel:
www.deine-wunschdomain.de/wp-admin
Es öffnet sich die WordPress-Login-Maske. Gib hier deinen soeben erstellten Benutzernamen und das Passwort ein. Willkommen im Dashboard!
Schritt 5: Die 3 wichtigsten Grundeinstellungen für Anfänger
Bevor du das erste Design auswählst, solltest du drei kleine Einstellungen vornehmen, die dir später massiven Ärger ersparen:
- Saubere URLs einstellen: Geh links auf Einstellungen → Permalinks. Wähle dort die Option „Beitragsname“ und klicke auf Speichern. Dadurch heißen deine Seiten später lesbar
/ueber-uns/statt/?p=123. - Sichtbarkeit für Google prüfen: Wenn du noch in Ruhe im Hintergrund basteln willst, geh auf Einstellungen → Lesen. Setze ganz unten den Haken bei „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren“. (Wichtig: Beim offiziellen Livegang der fertigen Seite das Entfernen nicht vergessen!)
- Standard-Ballast löschen: Geh auf Beiträge → Alle Beiträge und wirf den automatischen Testbeitrag „Hallo Welt!“ in den Papierkorb. Das Gleiche machst du unter Seiten → Alle Seiten mit der Beispielseite.
Fazit: Das Fundament steht!
Glückwunsch, du hast die technische Hürde gemeistert. WordPress läuft, ist sicher verschlüsselt und bereit für deine Ideen.
Als nächster Schritt wartet das Design auf dich: Im nächsten Artikel zeigen wir dir, wie du ein pfeilschnelles Theme (wie Kadence oder Astra) installierst, damit deine Website nicht nur großartig aussieht, sondern auch auf dem Smartphone blitzschnell lädt.