Was kostet eine Homepage wirklich? (Die Preisliste 2026)
Du willst eine eigene Homepage starten, weißt aber nicht, welches Budget du einplanen musst? Die Kurzantwort vorab: Eine eigene Homepage muss heute absolut nicht teuer sein.
Mit etwas Eigenleistung kommst du mit unter 50 bis 100 Euro pro Jahr bereits sehr gut hin. Hier ist die aktuelle, ungeschönte Aufschlüsselung aller Kostenfaktoren für das Jahr 2026.
1. Die Domain (Deine Internetadresse)
Eine eigene .de-Domain kostet derzeit im Schnitt zwischen 3 € und 12 € pro Jahr. Viele gute Hosting-Anbieter schenken dir die Domain im ersten Jahr sogar komplett dazu oder bieten sie im Paket stark vergünstigt an.
💡 Tipp: Auf meiner Seite findest du auch ein interaktives Tool, mit dem du schnell einen passenden und noch verfügbaren Namen für dein Projekt finden kannst: ➔ Zum KI-Domain-Generator / Domain-Check (Hier binden wir später das Tool oder den Link ein)
2. Das Webhosting (Der Speicherplatz)
Der Speicherplatz für deine Website-Dateien wird von einem Hosting-Provider bereitgestellt. Eine normale Homepage mit 5 bis 15 Unterseiten kommt meist mit 5 bis 20 GB Speicherplatz vollkommen aus.
- Der größte Speicherfresser sind unoptimierte Bilder. Gut komprimierte Fotos brauchen dagegen kaum Platz.
- Reine HTML-Seiten und Texte selbst sind winzig (nur wenige Kilobyte).
Aktuelle Preise 2026 für solides Hosting:
Gute Webhosting-Pakete starten bereits bei 2,99 € bis 5,00 € pro Monat. Im Preis sind heute standardmäßig fast immer enthalten:
- Eine oder mehrere Domains.
- Professionelle E-Mail-Postfächer (z. B. ).
- Das essenzielle SSL-Zertifikat (
https://) für sichere Verschlüsselung. - Ein einfaches 1-Klick-Installationssystem für Content-Management-Systeme (CMS).
Hinweis: Kostenlose Hosting-Anbieter gibt es zwar noch, aber sie sind für eine seriöse Homepage im Jahr 2026 nicht mehr empfehlenswert. Du zahlst dort mit aufgedrängter Fremdwerbung, schlechter Performance und extrem begrenzten technischen Möglichkeiten.
3. Das Content-Management-System (CMS)
Fast alle modernen Hosting-Pakete bringen ein fertiges CMS mit – in den allermeisten Fällen WordPress. WordPress selbst ist komplett Open-Source und somit kostenlos.
Du bekommst über dein Hosting also nicht nur reinen Speicherplatz, sondern ein fertiges, mächtiges System, mit dem du deine Seiten selbst erstellen und pflegen kannst. Dazu bieten die Hoster in der Regel gute Hilfetexte und einen technischen Support.
4. Die Alternative: Webdesigner oder Agentur beauftragen
Wer keine Zeit oder Lust hat, selbst zu basteln, kann das Projekt an eine Agentur oder einen Freelancer abgeben. Hier verlässt man den Low-Budget-Bereich jedoch sehr schnell:
- Einfache Homepage (Startseite + 5–8 Unterseiten): 2.500 € bis 6.000 €
- Professionelle Business-Website mit individuellem Design: 6.000 € bis 15.000 €
- Onlineshop oder sehr aufwendige, maßgeschneiderte Projekte: Schnell 15.000 € und deutlich mehr
Wichtig zu wissen: Auch wenn du einen Profi bezahlst, musst du viel eigene Zeit investieren. Die inhaltliche Vorbereitung (Texte schreiben, Fotos heraussuchen, Struktur vorgeben) bleibt fast immer an dir hängen. Und das ist oft der aufwendigste Teil des ganzen Projekts!
Fazit: Die Kosten-Varianten 2026 im Überblick
| Variante | Geschätzte Kosten pro Jahr | Nötiger Eigenaufwand | Perfekt geeignet für… |
|---|---|---|---|
| Selbst machen (WordPress) | 40 € – 120 € | Mittel | Die meisten Privaten & Kleinunternehmer |
| Baukasten (Wix, Squarespace) | 120 € – 400 € | Sehr gering | Einsteiger, die absolut null Technik wollen |
| Webdesigner / Agentur | 2.500 € – 15.000 € (einmalig) | Gering | Unternehmen, die Zeit sparen wollen und Budget haben |
Mein abschließender Tipp:
Für die allermeisten Menschen und Projekte ist WordPress in Kombination mit einem guten, eigenständigen Hosting auch im Jahr 2026 immer noch die beste Wahl. Es bietet das unschlagbarste Verhältnis aus Preis, maximaler Flexibilität und langfristigen Wachstumsmöglichkeiten.